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Twitterbeiträge diese Woche 2010-03-07

Al Bundy zur Genderdebatte #scheissINNEN #piratenpartei #grünINNEN #bullshitgendering-bingo

Gewidmet allen Feminist***** :

Diese 2 Videos gelten den “Hühnern” die von außen in die Piratenpartei eine Debatte tragen, die derart unterwürdig Kräfte bindet die woanders dringendst gebraucht werden!

Beschäftigt euch lieber gleichberechtigt!!!!! mit ACTA, dem JMSTV , Hunger oder dem Afghanistan-Krieg. Denn sonst ist sowohl das mündige Leben der Chauvinisten als auch der Frauenrechtlerinnen gleichberechtigt dahin.

Laut meiner Herrin (Freundin) bin ich ein fairer Lebenspartner der zwar manchmal typisch Mann ist, aber wir beide so sehr sehr glücklich sind.

Und in der kleinen Piratenpartei Ingolstadt um mal wieder die Kurve zu kriegen, ist jedes Mitglied gleichwertig ob mit oder ohne Glied! Und da können noch soviele gackern. Das ist und bleibt so! Und das kann ich angesichts einer gewissen Grundhaltung zur Wahrheit nur aus der wissenden und erlebten Erfahrung des vergangenen Jahres behaupten!

Leider wird die Debatte genau von denjenigen forciert , die in der Piratenpartei zurecht eine Bedrohung sehen. Besonders aus der GrünINNEN Ecke wird gepusht ohne Ende. Aber angesichts der Wechselzahlen der Wähler versteht man ja den SelbsterhaltINNENtrieb.

Also bevor hier jemand meint andere “zwangszugendern” , gendert euch selbst und kämpft gegen “Dirndl und Induktionskochfeld” aka CSU oder fördert die Selbstbestimmung durch mehr Bildung . Bei den Piraten reagiere nicht nur ich auf die absichtliche Diskreditierung mit harschen Worten. Denn das geflame nur weil Formulierungen, wie PIRAT neutral sind und keine Klitorisformulierung beinhalten ist so neben der Spur, das man es nicht fassen mag.

PS.: wer sich beleidigt fühlt durch die Aussagen oder die Videos, der/die möge lernen damit zu leben! Und ich lerne im Gegenzug nicht blind zu werden sollte sich doch ein falsches Empfinden gegen die Gleichberechtigung entwickeln.

Twitterbeiträge diese Woche 2010-02-28

Täglich grüßt das MurmelKAUDER #cdu- #acta #jmstv #indect #digivolution #piratenpartei+

Durch Zufall und weil mich das Bild vom Reichstag zu Berlin mit der Widmung “DEM DEUTSCHEN VOLKE” im Kontext zur www.cducsu.de Seite so angwidert hat, begann ich schmerzhaft mal darauf zu “surfen”. Der Text der mir dann ins Auge fiel, ist nicht allzu lang aber brachte doch Interessantes zu Tage.

Nachfolgend ein Gastbeitrag von Volker Kauder im Hamburger Abendblatt. Ergänzt mit einigen persönlichen Anmerkungen, sprich eine zynische Textanalyse:

Wir müssen alle lernen, mit dem Internet umzugehen

Die Überschrift machte mich angesichts Kauder´s Drehwurm-Taktik gestern zur Anhörung von Franziska Heine im Petitionsausschuss stutzig und spornte mich an doch in den Text zu schnuppern – Respekt, korrekt adressiert also kann garnicht so schlecht werden.

Das Internet hat die Welt verändert – und zwar fundamental. Man sollte mit Superlativen immer vorsichtig sein: Aber der Begriff der digitalen Revolution als Beschreibung dessen, was sich in vergangenen Jahren in Deutschland, in Europa und den anderen Kontinenten ereignet hat, ist aus meiner Sicht keine Übertreibung.

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung – jeder auch jemand von der CDU verdient eine zweite Chance. Einziger Mangel wäre eventuell nicht “die letzten Jahre” sondern bereits “die letzten 2 Dekaden”.

Für die freie Kommunikation gibt es keine Grenzen mehr.

Aus dem Sprachgebrauch der CDU/CSU heisst das wohl eher das es NOCH keine Grenzen gibt

Gedanken können rund um den Erdball in Sekundenbruchteilen ausgetauscht werden. Nie war der Zugang zu Informationen leichter.

Er soll auch leicht bleiben dieser Zugang wenn nicht potenziert höher!

Für mich als Christen ist Freiheit in Verantwortung für die anderen zentrale Richtschnur meiner Politik. Deshalb betrachte ich die neuen Freiheiten durch das Internet grundsätzlich als Fortschritt. Auch die christlich-liberale Koalition hat sich im Koalitionsvertrag zu einer neuen offenen Netzpolitik bekannt:

Das “Auch” heisst “gezwungenermaßen” und “offene Netzpolitik” ist reine Auslegungssache wie man im Video zu der Petition gesehen und gehört hat.

“Das Internet ist das freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsforum der Welt”, heißt es dort.

Überall d´accord ABER: es ist nicht nur ein Forum!

Diese Revolution ist freilich an vielen in unserer Gesellschaft bislang vorübergegangen.

Bei den Bildungsausgaben im Kontext zu der Werteorientierung der vergangenen Regierungen kein Wunder! Als langjähriges Mitglied im höchsten Gremium unseres Landes ein selbst ausgestelltes (Bildungs-)Armutszeugnis.

Eine Menge Bürger sind noch nicht online.

Da sind Sie mit Schuld daran, äquivalent zu den Versäumnissen im Bildungssystem.

Manche wollen es auch nicht werden. Auch das ist aus meiner Sicht ihr gutes Recht.

Stimmt. Wahlfreiheit und Selbstbestimmung des Lebens.

Auf der anderen Seite stehen die digitalen Eingeborenen, die das Internet schon als ihren Lebensraum sehen.

Das ist nicht schwarz/weiß es ist eine fließende Wechselwirkung von Reallife mit dem virtuellen Leben.

Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen des Internets sind ein Grund, warum wir neue Antworten auf die Herausforderungen der digitalen Welt zu Beginn des zweiten Jahrzehnts in diesem Jahrhundert suchen müssen.

Naja besser spät als nie, da müssen Sie jetzt aber gewaltig strampeln um die letzten 15 Jahre reinholen zu können.

CDU/CSU und FDP wollen deshalb eine Enquetekommission des Deutschen Bundestags einsetzen. Die Beratungen sollen kein technisches Symposium und kein Volkshochschulkurs für Abgeordnete werden, sondern Politiker und Sachverständige werden sich mit den soziologischen und politischen Auswirkungen befassen.

Kann ich die Mitglieder wählen , oder besetzen da wieder die einschlägig bekannten Lobbyisten mit willigen Abgeordneten die Reihen?

Der Katalog an Fragen ist umfangreich: Muss das Internet angesichts seiner Bedeutung als öffentliches Gut speziell geschützt werden?

Im Rahmen der rechtsstaatlichen Mittel eine freie Entfaltung wäre schon genug. Lassen Sie sich mal den Begriff “Gatekeeper” oder “Blogwart” erklären.

Und wenn ja, wie? Muss die Macht von Unternehmen, die das Internet zum Teil beherrschen, begrenzt werden – im Sinne der Freiheit des Netzes?

Ich bin kein Spezialist in Kartellrechtsfragen, aber ja das kann ich jetzt auch nicht ausschließen.

Wie steht es mit der Qualität von Inhalten im Netz?

Eine qualitative Wertung von Inhalten im Netz traue ich Ihnen nicht zu!

Jeder kann nun publizieren und seine Meinung anderen zugänglich machen. Bringt dies jedoch insgesamt gesellschaftlichen Fortschritt?

Gegenfrage, gleiche Thematik nur 250 Jahre früher: Bringt die Aufklärung gesellschaftlichen Fortschritt???

Wie wird sich vor diesem Hintergrund der Journalismus entwickeln?

Besser als jemals zuvor! Vielleicht nicht in den alten Meinungsmonopolen , sprich die vierte Macht im Staate wird sich von der Presse hin in Richtung des Internets verschieben. Finger weg vom Zitatrecht und der Steinkohlesubvention für Verlage (Leistungsschutzrecht-Debatte).

Was wir über die Welt wissen, finden wir im Internet, mag der Leitsatz der digitalen Gesellschaft lauten. Aber: Informationen, die nicht unter den ersten zehn Suchergebnissen bei Google erscheinen, werden kaum noch wahrgenommen.

Unsinn. Google ist nicht der Nabel des Internets, es ist nur die bekannteste Hülle :) Stichwort Medienkompetenz und Rückgriff auf eine Zweit- und Drittmeinung schadet auch im Netz nicht.

Dies zeigt: Medienkompetenz wird zu einer grundlegenden Kulturtechnik der Zukunft.

Zustimmung!

Wir müssen alle lernen, mit dem Internet und seinen Inhalten umzugehen. Ich habe den Eindruck, dass unser Bildungssystem auch nach mehr als 15 Jahren World Wide Web darauf immer noch nicht ausreichend vorbereitet ist.

Der Eindruck täuscht. Viele Pädagogen sind aus einer Eigeninitiative bereit, aber durch strukturelle Schwächen zu unflexibel und zu knapp sind die Mittel dank den politischen Schwerpunkten die alles nur nicht Bildung sind.

Der Einzelne sollte auch darüber informiert sein, was mit seinen Daten geschehen kann, die er im Internet preisgibt.

Wäre die Vorratsdatenspeicherung wenigstens öffentlich dann wüssten wir das. So wissen es “nur” die Auserwählten :)

Das bringt uns schon zum Spannungsverhältnis zwischen Freiheit des Internets und seinen Gefahren. Eine zentrale Frage lautet hier: Wie kann dem Missbrauch unserer privaten Daten durch Unternehmen oder den Staat begegnet werden, wie der Verbreitung von strafbaren Inhalten?

Indem man Menschen zuhört die das wirklich verstehen können und wollen. Es gibt einschlägig bekannte Organisationen sogar in Deutschland die sich mit diesen Fragen beschäftigen. Die sind teilweise so alt, das Helmut Kohl grad frisch war.

Gesetze werden nicht allein für mehr Sicherheit beim Datenschutz im Internet sorgen können. Der Staat gerät angesichts der weltweiten Dimension des Internets auch an seine Grenzen. Es gilt, über Selbstregulierungen im Netz nachzudenken.

Jaa von wegen!!! Deswegen unterstützt auch Deutschland die Selbstregulierung mit, eine kleine Auswahl : ACTA, Jugend Medienschutz Staats Vertrag, 3-strikes (Hadopi), INDECT usw. usf.

Kann die Netzgemeinschaft ihre Regeln selbst festlegen?

Das passiert schon längst! Ihren Anfang hatte das ganze 1979, bzw. in den 1980er Jahren und nennt sich “Netiquette” . Man muss zugeben das es ein Lernprozess ist und mindestens eine Generation lang ein schwieriger Weg, aber es ist bewiesen das es funktioniert.

Bereits von 1995 bis 1998 – als das Internet noch Datenautobahn genannt wurde und ein ISDN-Anschluss mit 64 kBit/s als Breitbandanschluss galt – hat eine Enquetekommission des Bundestags über Konsequenzen aus dem Einsatz neuer Informationstechnologien nachgedacht. Die Einrichtung dieser Enquetekommission ging damals auf eine Initiative von CDU/CSU und FDP zurück. Heute müssen noch dringender Antworten auf die Herausforderungen der digitalen Welt gefunden werden.

Lorbeeren für vergangene Glanztaten können nicht das Ziel sein und die Antwort auf Ihre Frage ist “42” !

Die neue Enquetekommission wird die Öffentlichkeit in besonderem Maße an ihrer Arbeit beteiligen – ganz im Sinne der neuen Offenheit, die im Internet herrscht.

Wie oben schon erwähnt, ich will die Mitglieder dieser Kommission selbst WÄHLEN. Die Möglichkeit dazu haben wir und sogar die Offliner haben die Möglichkeit bei Lust und Laune abzustimmen und wenn es per Postkarte an ein Postfach ist :)

Das positive an den Ausführungen ist ganz klar, das so etwas vor 2-3 Jahren undenkbar gewesen wäre – weiter so an alle und Druck machen, es lohnt sich!

Update: Kauder im Petitionsausschuss = Siegfried Kauder nicht Volker Kauder sozusagen verkaudert…

Das Internet hat die Welt verändert – und zwar fundamental. Man sollte mit Superlativen immer vorsichtig sein: Aber der Begriff der digitalen Revolution als Beschreibung dessen, was sich in vergangenen Jahren in Deutschland, in Europa und den anderen Kontinenten ereignet hat, ist aus meiner Sicht keine Übertreibung.

politische Werbung auf dem Schulhof – NEIN DANKE! #piratenpartei #t-shirt

Da heute einige Meldungen bezüglich des Verbotes eines Piratenpartei T-Shirts an einer Schule aufkamen hier ein Gedanke dazu:

Es ist äußerst wichtig , das die Schulen so neutral wie möglich bleiben, alles andere wäre eine Bedrohung für die freie Entfaltung einer eigenen Meinung.

Auch wenn große Teile der Piraten zu einer Jugendbewegung gezählt werden können, ich habe keinen Bock darauf das die 7c in NPD-Kluft auf die 6b in Göbbelsmanier eindrischt. Währenddessen steht die 9a aus dem Wirtschaftszweig vor einer zerrütteten Klassengemeinschaft weil sich die Junglobbyralen mit den Baumkuschlern in grün streiten. Als jemand der zu jung zu wählen ist (14-16-18) , hätte man so bereits mit 15 die Schnauze voll von diesem Parteiensystem – das fällt unter die Wahrung eines gesondert geschütztem Bereich für Kinder und Jugendliche.

Art. 84

Kommerzielle und politische Werbung

(1) 1 Der Vertrieb von Gegenständen aller Art, Ankündigungen und Werbung hierzu, das Sammeln von Bestellungen sowie der Abschluss sonstiger Geschäfte sind in der Schule untersagt. 2 Ausnahmen im schulischen Interesse insbesondere für Sammelbestellungen regelt die Schulordnung.

(2) Politische Werbung im Rahmen von Schulveranstaltungen oder auf dem Schulgelände ist nicht zulässig.

(3) 1 Schülerinnen und Schüler dürfen Abzeichen, Anstecknadeln, Plaketten, Aufkleber und ähnliche Zeichen tragen, wenn dadurch nicht der Schulfriede, der geordnete Schulbetrieb, die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags, das Recht der persönlichen Ehre oder die Erziehung zur Toleranz gefährdet wird. 2 Im Zweifelsfall entscheidet hierüber die Schulleiterin bzw. der Schulleiter. 3 Die bzw. der Betroffene kann die Behandlung im Schulforum verlangen.

Quelle

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